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Intelligenz statt Infarkt: VDO rüstet sich für das Nutzfahrzeugmanagement im immer dichteren Verkehr

  • Intelligente Transport Systeme sichern durchgängige Fahrt durch dauerhaften Datenaustausch
  • Neue Services wie das Parkraummanagement könnten den Fahrzeugeinsatz effizienter und entspannter machen

Villingen-Schwenningen, 11. Juli 2012. VDO rüstet sich und das Transportgewerbe für den immer dichteren Verkehr und sagt dem drohenden Infarkt auf den Fernstraßen Europas mit neuer Intelligenz den Kampf an. Angetrieben von globalen Fahrzeugtrends wie dem wachsenden Sicherheitsbedürfnis, der Umweltverträglichkeit und dem zunehmenden Bedarf an Information und Datenaustausch auf der einen Seite und dem beim Nutzfahrzeug unverzichtbaren Bemühen um Kostensenkung und Effizienzsteigerung auf der anderen, werden neuartige Lösungen für Intelligente Transport Systeme (ITS) und neue Services entwickelt, die den Fahrzeugeinsatz auf immer volleren Straßen noch wirtschaftlicher, sicherer und komfortabler machen.

Alle Entwicklungen für den Nutzfahrzeugmarkt der Marke VDO erfolgen vor dem Hintergrund so genannter Megatrends, nach denen Continental als führender Automobilzulieferer seine Arbeit ausgerichtet hat. So entstehen Produkte und Dienstleistungen, mit denen die Sicherheit von Fahrer und Fahrzeugen aller Art optimiert, die Umweltbelastung minimiert und das Informationsmanagement verbessert werden kann. Continental trägt auf diese Weise aktiv zur Senkung von Unfallhäufigkeit und -schwere, zum Rückgang des CO2-Ausstoßes und zum Datenaustausch über Fahrer, Fahrzeug und Infrastruktur bei. Dadurch werden neue Assistenz- und Infotainmentsysteme möglich. All diese Trends gelten nicht nur für den Privatwagenbereich, sondern auch für den gewerblichen Verkehr. Dabei legt VDO den Fokus vor allem auf Lösungen, mit denen die Kosten für den Nutzfahrzeughalter minimiert und die Einsätze von Lkw, Transportern, Bussen und Fahrern optimiert werden können. Damit leistet VDO einen zentralen Beitrag zu einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung im Transportgewerbe: Denn nur wenn Flotten effizient und nachhaltig eingesetzt werden, können sie Gewinne erzielen.

Der Begriff „Intelligente Transport- oder Verkehrssysteme“ (ITS) ist in diesem Zusammenhang von zentraler Bedeutung. Er steht für eine ebenso grenzenlose wie barrierefreie Vernetzung sämtlicher Verkehrsträger und -mittel mit dem Ziel, Transportaufgaben möglichst schnell, sicher, sauber und sparsam abzuwickeln. Unabhängig davon ob es sich um Individualverkehr oder Gruppenreise, Paket oder Container, Straße, Schiene, Wasser- oder Luftweg handelt, bei diesem gesellschaftlichen Ansatz geht es um die Optimierung von Wegzeiten und die Minimierung von Sicherheitsrisiken, Umweltbelastung und Kosten.

Damit reagiert die Transportwelt auf eine Reihe von kaum oder gar nicht veränderbaren Größen, die das Verkehrsgeschehen in Zukunft noch stärker beeinflussen werden: Die fossilen Energiereserven sind endlich, die Sensibilität gegenüber Klima und Umwelt nimmt zu, der wirtschaftliche Druck auf alle Systempartner wächst und die Kapazität der Verkehrswege ist kaum mehr zu erweitern. Neue größere Straßenbauprojekte sind ähnlich schwer zu realisieren wie zusätzliche Start- und Landebahnen an Flughäfen oder Neubaustrecken für den Schienenverkehr.

Intelligente Transport Systeme zielen deshalb auf eine in jeder Hinsicht möglichst effiziente Nutzung der vorhandenen Ressourcen durch ein elektronisches Management der Verkehrsströme und eine umfassende Information aller Verkehrsteilnehmer ab. Dies reicht vom intelligenten Wechsel der Verkehrsmittel über eine ebenso vorausschauende wie adaptive Routenplanung bis hin zu einer akuten Gefahrenwarnung.

Um das zu ermöglichen, bedarf es einer weitgehenden und tiefgreifenden Vernetzung aller Verkehrsmittel und Verkehrsteilnehmer sowie der entsprechenden Infrastruktur. In einer ITS-Zentrale müssen Infrastrukturdaten über Wetter, Verkehrssituation und Streckenprofil ebenso verfügbar sein wie Fahrzeugdaten über Benzinverbrauch, Geschwindigkeit, Fahrverhalten oder den Reifendruck. Analyse und Austausch dieser Informationen erfolgen dann in ganz unterschiedlichen Geschwindigkeiten – von der halbstündlich ausgestrahlten Verkehrsmeldung im Radio bis zum Ad-hoc-Signal bei einem drohenden Unfall innerhalb weniger Millisekunden.

Technisch sind die meisten Möglichkeiten dafür bereits geschaffen: VDO hat Zugriff auf sämtliche Fahrzeugdaten und ist über Continental auch an zahlreichen Forschungsprojekten zur so genannten Car-to-Car- und Car-to-X-Kommunikation beteiligt. Was noch fehlt, sind dagegen einheitliche Standards, die eine sinnvolle Nutzung all dieser Informationen möglich machen. Erst wenn Politik und Wirtschaft für klar definierte Schnittstellen und genormte Formate sorgen und alle Verkehrsteilnehmer dann tatsächlich eine Sprache sprechen, können vorhandene Verkehrswege optimal ausgenutzt, Transportkosten gesenkt, Wegzeiten minimiert und die Umweltbelastung reduziert werden: Durchgängige Fahrt durch durchgängigen Datenaustausch, lautet die Vision der ITS-Entwickler.

VDO begleitet diesen Prozess der Standardisierung als treibende Kraft. Deshalb sehen die Entwickler dem politischen und gesellschaftlichen Prozess nicht tatenlos zu. Basierend auf bereits verfügbaren Technologien und als Reaktion auf akute Fragestellungen aus der Transportpraxis generieren sie schon heute Produkte und Services, die Bausteine für Intelligente Transport Systeme sein können.

Eine bereits sehr konkrete Vision ist das Parkraummanagement, das eines der drängendsten Probleme im Güterfernverkehr adressiert: Wo Lkw-Fahrer heute auf der Suche nach einem freien Park- oder Rastplatz regelmäßig ihre Lenkzeiten überschreiten und am Ende trotzdem in Gefahrenzonen wie dem Standstreifen oder in Ein- und Ausfahrten stehen bleiben, lassen sich mit dieser VDO-Vision Sicherheit und Komfort steigern und der vorhandene Parkraum effizient nutzen.

Denkbar wäre in einem ersten Schritt die automatische Information des Fahrers über alle Stellplätze. Lange bevor seine Routenplanung in Gefahr gerät, bekäme er dann eine Nachricht über die möglichen Parkplätze entlang der Strecke. In einem zweiten Schritt und bei verfügbaren Infrastrukturdaten könnte die ITS-Lösung von VDO gleichzeitig darüber informieren, ob und wo auf diesen Parkplätzen überhaupt noch Stellflächen frei sind. Je mehr Informationen über die einzelnen Park- und Rastplätze vorliegen, desto leichter macht VDO dem Fahrer die Auswahl: Vielleicht wird er bald schon während der Fahrt wissen, ob es am entsprechenden Stellplatz zum Beispiel sanitäre Einrichtungen, ein gastronomisches Angebot oder einen Fahrzeugservice gibt. Einen funktionierenden Datenaustausch zwischen Fahrzeug und Infrastruktur vorausgesetzt, könnte der Fahrer dann auf Knopfdruck schon von unterwegs seinen Stellplatz reservieren. So erspart man sich ineffiziente Umwege zur Parkplatzsuche, die Zeit und Kraftstoff kosten: Andere Verkehrsteilnehmer werden nicht mehr von verbotswidrig geparkten Lkw behindert, und der Fahrer erreicht garantiert einen ebenso sicheren wie komfortablen Stellplatz.

Dies ist nur eines von vielen Beispielen, wie intelligentes Daten- und Verkehrsmanagement von VDO künftig allen Beteiligten vom Fahrer über den Fuhrunternehmer bis hin zu allen anderen Verkehrsteilnehmern helfen kann.

Dr. Michael Ruf, Leiter Commercial Vehicles & Aftermarket, bei Continental über das Thema ITS:
"Effizienz bestimmt das Nutzfahrzeuggeschäft, Flotten müssen dabei höchst profitabel arbeiten. Die Produkte der Marke VDO stehen für eben diese Effizienz und sind entsprechend für die Zukunft gerüstet. So bietet unser Unternehmen eine breites Portfolio an Produkten und Services  rund um das Thema ITS an, die Fahrzeuge sowohl sicherer, ökonomischer als auch umweltfreundlicher machen und dabei außerdem den Austausch von relevanten Informationen zwischen Infrastruktur und Fahrzeug ermöglichen. Mit den Produkten von VDO sind Sie schon heute "ITS Ready". Das belegt sowohl unser Digitaler Tachograph als auch neue Produkte wie beispielsweise das Parkraummanagement“

 

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